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Das war die Trans Germany

Also vorweg, aus meiner Sicht war die TG ein Desaster!

Die ersten beiden Etappen fielen genau in den Zeitraum, in dem sich der Wettergott entschieden hatte die Schleusen im Voralpenland zu öffnen. Bis zu 100 Litern Wasser auf den Quadratmeter kamen da an einem Tag runter und wir mittendrin.

Die Strecke und wir sahen aus, einfach unbeschreiblich. Ohne Motivation würde da gar nix gehen. Wir fuhren tapfer da durch. Udo musste bereits am 2. Tag erkältungsbedingt aufhören. Somit waren wir noch zu viert.

Pünktlich zum Start am 3. Tag kam urplötzlich -wie aus dem nichts- die Sonne zum Vorschein. Schnell die obligatorische Regenjacke wieder ausgezogen und los. Na ja, von unten wurde es natürlich wieder nass, kein Wunder, so schnell konnten die Wassermassen nicht verschwinden. Für den Kopf -sprich für die Motivation- war es auf jeden Fall gut.

Niko fuhr sein eigenes Rennen -natürlich weit vor uns- und der Rest der Truppe war immer dicht beisammen. Eigentlich waren wir damit auch ganz zufrieden, denn es entsprach dem jeweiligen Leistungsstand.

Nun kam die Nacht von Freitag auf Samstag der 4. und letzten Etappe. Hier schlug das Schicksal zu. Mit vielen anderen zusammen hatten wir uns irgendwo was eingefangen, keine Ahnung wie und wo. Auf jeden Fall fanden wir keinen Schlaf, da wir ständig zwischen Bett und Toilette unterwegs waren. Nur Niko blieb verschont. Ergebnis des ganzen, nur Niko konnte noch die 4. Etappe fahren, wir anderen waren dazu nicht mehr in der Lage und mussten aufhören. Ganz ehrlich, gestern war es mir noch egal, heute ärgere ich mich schon ein wenig. Es war für mich das erste Etappenrennen, das ich nicht zu Ende fahren konnte. Eine neue Erfahrung.

Bis bald

Dietmar

06.06.2010

 
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